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Naturschutz im Internationalen Wildnisführer Verband e. V.

Der Internationale Wildnisführer Verband e. V. (IWV) ist ein Zusammenschluss von Vereins-Mitgliedern und wird auf ehrenamtlicher Basis von einem sieben-köpfigen Vorstand geleitet.
Der Zweck des Vereins ist die Pflege, die Erhaltung und die Förderung von Natur und Umwelt im Rahmen der Tätigkeit als Wildnisführer, sowie die Weitergabe der Erkenntnisse über positives Verhalten in der freien Natur.

Seinen Wirkungsbereich im Bezug auf Naturschutz sieht der IWV zum Einen in der professionellen Aus- & Weiterbildung. Er bildet als gemeinnütziger Verband interessierte Mitglieder in einer zweijährigen Ausbildung zum „Geprüften Wildnisführer IWV“ aus.

Eine besondere Verantwortung hat der ausgebildete Wildnisführer dadurch, dass durch ihn Privatpersonen erleichterten Zugang u. a.  in sensible und unter Schutz stehende Wander- & Wildnisgebiete erhalten. Ein in der Ausbildung zum „Geprüften Wildnisführer IWV“ geschultes sowie Anwendungs-bezogen auf Touren oder in der Vereinsarbeit vermitteltes Naturschutzleitbild ist daher ein zentrales Qualitätsmerkmal des Internationalen Wildnisführer Verbandes.

Nach dem Verständnis des IWV ist das originäre Naturerleben Grundlage für ein Naturbewusstsein, auf der ein reflektiertes Natur(schutz)verständnis aufbauen kann. Naturschutz im Sinne des Internationalen Wildnisführer Verbandes e. V. (IWV) bedeutet demnach nicht die  Aussperrung des Menschen aus der Landschaft. Wildnis in Bezug auf Tourenunternehmungen ist somit nicht als menschenleere Landschaft zu verstehen, sondern als Aufenthaltsort, in dem der ausgebildete und daher zu Natur-verträglichen Verhaltensweisen befähigte Wildnisführer die ihm anvertrauten Tourenteilnehmer leitet. Oberstes Gebot hierbei ist die Gewährleistung der Sicherheit der Teilnehmer bei gleichzeitiger max. möglicher Schonung der natürlichen Ressourcen.

Hierfür ist der „Geprüfte Wildnisführer IWV“ ausgezeichnet durch Kenntnis und Verständnis der naturschutz-relevanten Lehrinhalte der Ausbildung. Er verhält sich nach den „Leave No Trace“-Leitgeboten, nach welchen der Besucher in der Natur nur minimalste Spuren hinterlässt. Dies setzt ebenfalls ein grundlegendes Naturverständnis im Gesamten und ein Ökologieverständnis im Besonderen voraus. Der „Geprüfte Wildnisführer IWV“ nimmt stets eine Vorbildfunktion in Bezug auf Wissen, Verständnis, Wertschätzung und Verhalten in der Natur ein. Des Weiteren ist ein zentrales Anliegen die Weitergabe dieser Fähigkeiten an den Gast (Naturbildung).

Naturschutz im und durch den IWV umfasst neben der Ausbildung ebenso die Beteiligung seiner  Mitglieder bei spezifischen Naturschutz-Veranstaltungen. Der IWV hat durch aktive Mitglieder beispielsweise maßgeblich bei der Anlegung des Wildnispfades Baden-Baden mitgewirkt und ist seither Pate desselben.Im Jahresverlauf bieten das Forstamt Baden-Baden in Kooperation mit dem Verband den IWV-Mitgliedern sowie externen Naturschutz-Interessenten die Möglichkeit, sich durch Naturschutz-Aktivitäten auf dem Gelände des Wildnispfades Baden-Baden für dessen Erhalt zu engagieren und sich fort zu bilden. So werden für das Kalenderjahr 2009 Naturschutz-Wochenenden im Bereich Wegesicherung angeboten. Naturschutz im Sinne des IWV bedeutet als elementare Lebens- und Berufsgrundlage somit die Verbindung von Ökologie (Naturbildung), Ökonomie (Berufsgrundlage) und Sozialem (Beteiligungsplattform für Mitglieder).

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Der Wildnispfad Baden-Baden bietet durch seine besonders hohe Naturnähe nach dem Leitbild „Natur Natur sein lassen“ die einzigartige Möglichkeit eines Stadt-nahen „Wildniserlebnisses“ inmitten deutscher Kulturlandschaft. Auf dieser ehemaligen Sturm-Wurffläche darf sich die Natur vom Menschen nahezu unbeeinflusst und daher „wild“ entfalten. Beim Begehen & Erklettern des Pfades erfährt der Besucher durch das unmittelbare Naturerleben sowie die physische Herausforderung auf eindrucksvolle Weise diese fordernde, eigenwillige und faszinierende Wildnis.  An Orten wie Märchenwiese, Adlerhorst oder Wollsackfelsen wird der Besucher entlang des Pfades mit unterschiedlichen ökologischen  Themenschwerpunkten vertraut. Die Anlegung des Wildnispfades Baden-Baden erfolgte durch das Städtische Forstamt mit unterstützender Beteiligung aktiver Mitglieder des Internationalen Wildnisführer Verbandes. Der IWV ist seither Pate des Wildnispfades.

Der IWV sieht seinen Wirkungsbereich im Bezug auf Naturschutz in der professionellen Aus- & Weiterbildung seiner Mitglieder sowie vor allem der geprüften Wildnisführer. Naturbildung ist somit ein zentrales Ziel des Verbandes.