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Ordentliche Mitgliederversammlung
in Dortmund-Hohensyburg vom 26. – 28.03.2010
Ganz nach dem Motto von Herbert Grönemeyer „Tief im Westen“, fand unsere Mitgliederversammlung in der diesjährigen Kulturhauptstadt (Ruhr 2010) statt. Atze Fest, unser ältestes Mitglied und „Mann der ersten Stunde“ hatte freundlicherweise die Organisation und Teile des Rahmenprogramms übernommen.
Leider sind seinem Ruf nur wenige (17) Mitglieder gefolgt, was jedoch erfreulicherweise dem positiven Verlauf des gesamten Wochenendes keinen Abbruch tat, auch wenn die Witterung zu einem ungewollten Materialtest führte. Aber kann so etwas einen Wildnisführer erschüttern?

Am Freitagabend hielt Atze Fest einen äußerst interessanten Dia-Vortrag über seine Reisen nach Alaska in den 70er Jahren, sowie über seine letzten Reisen nach China.
Ergänzend zu sei
nen spannenden Erzählungen, hatte er den Tagungsraum in einer liebevollen und aufwändigen Dekoration mit Reisemitbringseln aus
gestattet.
Um auch ja alle Sinne befriedigen zu können, rundete er das Ganze mit kulinarischen „Kuriositäten“, wie Bannok a la Atze und 1000-jährigen Eiern aus China ab.
An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank an ihn und seine Frau Barbara, für die tolle Organisation der MV im Bürgerhaus Syburg.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der formalen Mitgliederversammlung.
Neben den Rechenschaftsberichten, Kassenprüfung und den Entlastungen, waren die Wahlen zur Nachbesetzung wichtiger Vorstandsposten ein weiterer Höhepunkt.
Peter Gräser, der aus privaten Gründen nicht teilnehmen konnte, legte in einem Brief seinen Rechenschaftsbericht ab und trat als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit zurück. Er begründete dies mit erhöhter beruflicher Auslastung und nicht vorhandener Zeit, die dieses wichtige Amt in der jetzigen Phase erfordert. Alle Anwesenden dankten ihm für die geleistete Arbeit in den schweren Zeiten des IWV. Insbesondere die neue strategische Ausrichtung unseres Verbandes haben wir im wesentlichen seinem unermüdlichem Schaffen zu verdanken. Leider konnte sein Amt nicht nachbesetzt werden.
Nicht im Zusammenhang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise, sondern aus privaten Gründen, trat unser langjähriger Kassier Eckhard Leins von seinem Amt zurück. Und ganz so, wie wir ihn kennen, hatte er für sich schon einen Nachfolger auserkoren und stellte ihn als Wahlvorschlag vor. Alois Wild, der bereits seit Jahresfrist ihm als Vorstandshelfer zur Seite stand und von ihm akribisch in die Kassierfunktion eingewiesen wurde, war getreu nach Mario Barth „sein Mann“. Die persönliche Vorstellung durch Alois und seine bisher geleistete Arbeit überzeugte auch die anwesenden Mitglieder und er wurde einstimmig in dieses hochwichtige Finanzamt gewählt.
Für das Amt des Naturschutzbeauftragten stellte sich mit einem eindrucksvollen Brief, Thomas Eilenberg aus Berlin, zur Wahl. Er tritt in die Fußstapfen unserer äußerst couragierten Katja Winter, die bereits im letzen Jahr mangels Zeit und erhöhter Auslastung in ihrem Studium zurückgetreten war. Die Ideen und Gedanken von Thomas Eilenberg begeisterten die Anwesenden und somit verwunderte es nicht, dass er in den Gesamtvorstand gewählt wurde.
Bedauerlicherweise konnte auch das im letzten Jahr durch Beschluss der Mitgliederversammlung neu geschaffene Vorstandsresort „Familie und Jugend“ nicht besetzt werden. Schade, denn gerade hier sollte ein weiteres Hauptaugenmerk unserer Arbeit liegen.
In der Mittagspause wurde durch Jörg Rädel für die jüngeren und junggebliebenen Teilnehmer ein Geo-Catching angeboten, bei dem mit viel Spaß einzelene Geo-Punkte angesteuert wurden. Auch wenn der erhoffte Erfolg nicht eintrat, so waren doch alle von der Aktion stark begeistert.
Nach der Pause erfolgte die Vorstellung der geänderten Ausbildungskonzeption durch unseren Ausbildungsleiter Jörg Rädel. Er stellte in plakativer Weise den Ablauf unseres zukünftigen modularen Ausbildungskonzeptes vor. Beginn dieser Ausbildung findet, mit dem Teil „outdoor basis“, im kommenden August 2010 statt. Resumee der Anwesenden – „sehr interessant und erfolgsversprechend“.
Zum Ende der Mitgliederversammlung bedankte sich der 1. Vorsitzende Winfried Barger bei Eckhard Leins für seine langjährige Vorstandstätigkeit im IWV. Winni stellte fest, das im wesentlichen der Verband durch das „Urgestein Eckhard“ geprägt wurde und der IWV ohne ihn schon lange
nicht mehr existieren würde.
Auch bei Atze bedankte sich Winni für dessen hervorragende Organisation, Beköstigung und spannende Präsentation.
Der Samstag klang mit einem Dia-Vortrag von Reinhard Schneider über seine Reisen nach Kamschatka aus. Er zeigte Fotos in „Profiqualität“, die man nur selten zu sehen bekommt. Herzlichen Dank für das tolle Erlebnis.
Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Mitgliederversammlung zufrieden. Bedauert wurde lediglich die geringe Beteiligung. Wie äußerte sich ein Teilnehmer: „ ein klasse Treffen, ich freue mich schon auf die nächste und insbesondere auf unsere Mitgliederversammlung zum 25jährigen-Bestehen in Schweden in 2012“.